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Goethea Pflanze (Ltd.Edition)

Symbolpflanze des Humanismus

Limitierte Edition 2011 - Goethea
- Zimmerpflanze - noch seltene Rarität

- Auslieferung ab Mai 2012

• deutsche Nachzucht aus Samen
• ca. 15 - 20 cm, im Topf
• im 2. Jahr, wächst pro Jahr ca. 20 - 30 cm
• Blütenbildung erfolgt im Sommer
• halbschattig - sonniger Standort
• pralle Mittagssonne vermeiden
• normal wässern
- mit ausführlicher Beschreibung und >Kulturtipps

 

29,95 EUR

Produkt-ID: goeth/1  

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Was ist die Goethea?

GOETHEA
Goethes Trostpflanze
Trostpflanze Goethes
,, Ein jeder pflanze eine Goethea vor seine Tür
Und rein bleibe jedes Stadtquartier.."
Ernst Feder , Rio den Janeiro 1949

Die GOETHEA ist die einzige Pflanze (Genus bzw. Subgenus), die Goethes Namen trägt. Man findet diese mehrjährige Pflanze in den Warmhäusern bedeutender botanischen Gärten in Deutschland und in der Welt. Ihre Blüten sind von außergewöhnlicher Schönheit und als Besonderheit cauliflor, dass heißt sie blühen am Stamm.

Symbolpflanze des Humanismus

2011 wird sie erstmals als Zimmerpflanze in zunächst kleiner Stückzahl verfügbar sein. Das Goetheinstitut Weimar, Herr Becker vom Gingkoland Weimar, die Tourist-Information Weimar, das Westöstliche Diwan Festival Weimar und Sylk Schneider, Autor von „Goethes Reise nach Brasilien“ und „Goethe und Goethea, die Symbolpflanze des Humanismus“, haben sich zusammengetan, um diese Pflanze in Weimar wieder bekannter zu machen und auch als touristisches Produkt zu entwickeln.
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>Kulturtipps Goethea
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1823 erhält die Brasilianische Malvenart den Namen Goethes. Die Pflanze brachte Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied aus Brasilien mit. Die obenstehende Grafik entspricht dem handkolorierten Exemplar aus Goethes Bibliothek. Der Kupferstich wurde eigens für Goethe nach einer Zeichnung des Prinzen angefertigt.
Nees von Esenbeck als Präsident und C.F.P von Martius als Präsident und Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften-Leopoldina hatten sich dafür eingesetzt, dass dem Akademiemitglied Goethe diese Ehre zu Teil wurde.
Brief Goethes an Nees von Esenbeck vom 24. April 1823.
An Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck
Von Ew. Hochwohlgeboren erreicht mich eine angenehme Gabe nach der andern, und ich kann gegenwärtig nur ein dankbares Lebenszeichen zurückgeben; doch überzeugt mich Ihre herzliche Theilnahme an meiner Gefahr und Rettung, daß der Beginn einer frischen Mittheilung manches Erfreuliche für die Zukunft verspricht.
Daß Sie mich bey so einer herrlich ausgezeichneten Pflanze zum Gevattersmann berufen und meinem Namen dadurch eine so schöne Stelle unter den wissenschaftlichen Gegenständen anweisen, ist wie Sie selbst fühlen und bemerken, im gegenwärtigen Augenblick doppelt rührend und eingänglich. Wenn man nahe dran war sich selbst aufzugeben und nun wieder mit Wohlwollen und öffentlichem Zeugniß desselben überhäuft wird, so erregt dieß ein Gefühl dem man sich nicht hingeben, gegen daß man sich eher in's
Gleichgewicht setzen müßte. Finden Sie es der Sache gemäß , so danken Sie, mich zum besten empfehlend, des Prinzen von Neuwied Durchlaucht, ohne dessen Genehmigung einer seiner vorzüglichsten Reiseschätze wohl nicht zu meinen Gunsten verwendet werden können; danken Sie Herrn v. Martius, welcher sich namentlich zu dieser Begünstigung bekannte; Herrn d'Alton für seine Theilnahme, durch welche das Ganze so außerordentlich schön ausgestattet worden. Ferner hab ich denn auch der handschriftlichen Mittheilungen zu meinen Heften dankbarlichst zu erwähnen; doch muß ich deren Gebrauch bis auf das Nächste verschieben, da meine thätigen Freunde während meiner Krankheit am Drucke nicht nachgelassen und die vorhandenen Artikel typographisch gefördert, so daß ich Morphologie und Naturwissenschaftliches ihrem Ziele nahe finde. Indessen auch Herrn Nöggerath die verbindlichste Anerkennung seines Andenkens.
Die schöne Auslegung, die Sie in Ihrem letzen Schreiben der zugeeigneten Pflanze geben, erhöht den Werth der Gabe; sollte sich in der Folge ein colorirtes Exemplar möglich machen, so würde ich mich auf jede Weise zum Schuldner bekennen...........
Gar manches wäre noch zu erwähnen, doch schließe mein wiederholter Dank und Wunsch zur Fortsetzung alles Freundlichen und Geneigten. In der Ferne gegenwärtig
Weimar den 24. April 1823. J. W. v. Goethe.

© Sylk Schneider - www.Goethebrasil.de
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