Natur + Kultur

Was ist Rotbusch Tee ?

Was ist Rotbuschtee ?

Der Rotbusch stammt aus Südafrika. Der ginsterähnliche Strauch mit seinen dünnen Zweigen und nadelartigen Blättern wird bis zu zwei Meter hoch. Er zählt zu den Hülsenfrüchten (Leguminosen). Optimale Anbaubedingungen findet er rund um den Cedarberg bei Kapstadt: tiefgründigen, sandigen, leicht sauren Boden in einer Höhe von über 450 Metern, kein Frost und im Winter ausreichend Niederschläge.
In Südafrika wird der Rooibos-Tee (Rooibos = roter Busch), wie er auf Afrikaans heißt, mit der intensiv roten Farbe und dem vollen süßlichen Aroma schon seit langem so gerne getrunken, dass man ihn dort bereits als Nationalgetränk bezeichnet. Vor kaum einem Jahrhundert wurde er auch für den Rest der Welt entdeckt. Im Jahre 1904 beobachtete ein russischer Kaufmann namens Benjamin Ginsberg in den Cedarbergen 100 Kilometer nördlich von Kapstadt Ureinwohner, wie sie Tee aus nadelartigen Blättern eines Strauches zubereiteten. Neugierig kostete er von dem Tee und war so begeistert von seinem fruchtigen Geschmack, dass er beschloss, diesen auf den Markt zu bringen.
Rotbuschtee hat auf Grund seiner Inhaltsstoffe zahlreiche gesundheitliche Vorzüge und macht ihn zu einem wertvollen Alltagsgetränk.
Rotbuschtee enthält:
Eisen, Fluor, Kupfer, Vitamin C, Natrium, Kalium, Phenolsäuren, Querzetin, Querzitrin, Rutin, und weitere ca. 200 weitere, einzelne Substanzen. Er ist koffeinfrei und kann deshalb zu jeder Tages- und Nachtzeit konsumiert werden, und das schon vom Kleinkindalter an. Selbst für Säuglinge, z.B. bei den sogenannten "Dreimonatskoliken" kann Rotbuschtee mit gutem Erfolg eingesetzt werden.
Man sagt dem Rotbuschtee antiallergische und krampflösende Wirkung nach. Es gibt mittlerweile gute Bücher und Broschüren, die über die weiteren gesundheitlichen Vorzüge Auskunft geben. Auch kosmetisch wird Rotbusch genutzt.
----------------------------------------------------------

>zurück

>Was bewirkt Ginkgo ?

----------------------------------------------------------

Home| © · All rights reserved· www.Ginkgomuseum.com